Tipps für perfektes dörren mit einem Dörrgerät

Das Dörren ist eine althergebrachte Form der Zubereitung von Lebensmitteln, mit denen diese lange haltbar gemacht werden können. Bei dieser Art der Konservierung werden dem Lebensmittel keine gesundheitsschädlichen Konservierungsstoffe zugeführt. Durch den mittels Dörrgerät entstehenden Wasserentzug entsteht vielmehr eine natürliche Konservierung. Das Dörrgut bleibt komplett naturbelassen. Der Markt für Dörrautomaten ist groß, deshalb ist es extrem wichtig, dass Sie sich vor dem Kauf gut informieren.

Abhängig von der gewünschten Dörrmenge, Leistung und Ausstattung gilt es das passende Dörrgerät zu finden. Auch das Budget spielt eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung. Als Kaufkriterien für Dörrgeräte sind eine gute Verarbeitung, einfache Handhabung beim Dörren und gleichmäßige Trocknungs-Ergebnisse anzuführen. Darüber hinaus sind pflegeleichte Aspekte und eine einfache Reinigung der Dörrautomaten wichtig. Bei einer großen Familie oder für eine professionelle Verwendung ist die Größe der Dörrfläche ausschlaggebend.

HOCHWERTIGE DÖRRGERÄTE FÜR EINEN SCHONENDEN TROCKNUNGSVORGANG

Frische Lebensmittel verfügen über einen sehr hohen Anteil an Wasser. Deshalb haben Mikroorganismen dort eine perfekte Grundlage, um sich schnell zu vermehren. Wenn diese Lebensmittel nicht in absehbarer Zeit aufgebraucht werden, bilden sich Keime. Schließlich wird unsere Nahrung dann schlecht und ungenießbar. Beim Dörren wird den Lebensmitteln das für die Keime existenzielle Wasser entzogen. Dies führt nach dem Trocknen zu einer langen Haltbarkeit.

 

Dörrgeräte mit Lufttrocknung bieten eine sehr schonende Möglichkeit der Konservierung. Die Feuchtigkeit an der Oberfläche der Produkte verdunstet durch die warme Luft, die am Dörrgut vorbeizieht. Zur Auswahl stehen diverse Dörrtechniken, bei denen die Dauer und die Dörrtemperatur variieren. Beim Dörrprozess wird die Restfeuchtigkeit komplett nach außen getragen. Bei diesem behutsamen Trockenvorgang kommt es zu einer Konzentration von Aromastoffen, auch bleiben die im Dörrgut enthaltenen Mineralien, Nährstoffe und Vitamine erhalten. Noch schonender arbeiten Dörrgeräte mit Infrarotstrahlen. Bei dieser Technik wird das Dörrgut von innen nach außen gedörrt. Man erkennt so noch leichter, wann der Dörrvorgang abschlossen ist. Sobald die gedörrten Lebensmittel außen trocken sind, ist auch der innere Bereich getrocknet.

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welcher raum eignet sich am besten zum dörren?

Beim luftgetrockneten Dörrvorgang muss für beständig warme und zugleich strömende Luft gesorgt werden. Nur auf diese Weise kann die Feuchtigkeit aus den Lebensmitteln aufgenommen und nach außen getragen werden. Damit der Kreislauf beim Wasserentzug durchgehend aufrecht erhalten bleibt, muss stets frische und trockene Luft nachfolgen. Aus diesem Grund ist eine anhaltende Zirkulation der Luft erforderlich. Qualitativ hochwertige Dörrautomaten sorgen für einen gleichmäßigen und warmen Luftstrom, der nicht zu heiß ist. Um den Dörrvorgang dauerhaft zu unterstützen, sollte das Dörrgerät in einem Raum mit einer möglichst niedrigen Luftfeuchtigkeit stehen. Je höher die Raumfeuchte, desto länger dauert der Dörrvorgang. Dies führt zu unnötig hohem Stromverbrauch. Sinnvoll ist hier ein regelmäßiges Öffnen der Fenster. Neben der Küche sind auch große, trockene Kellerräume oder Dachböden sehr gut als Standort für Ihren Dörrautomat geeignet. Beachten Sie, dass in Räumen mit vielen Zimmerpflanzen dagegen meist eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht.

wie wähle ich die richtige temperatur beim dörren aus?

Beim Dörren spielt die Temperatur eine extrem wichtige Rolle. Wenn bei überhöhten Temperaturwerten gedörrt wird, gehen wichtige Inhalts- und Nährstoffe verloren. Die Oberflächen der Lebensmittel fangen aufgrund der zu schnellen Trocknung an zu bersten. In der Folge wird das Aroma größtenteils zerstört. Ist die Temperatur allerdings zu niedrig, verdunstet nicht genug Wasser und das Dörrgut fängt im Anschluss schnell an zu schimmeln. Ideale Dörrtemperaturen liegen daher zwischen 30-70° Celsius. Der individuell optimale Temperaturbereich ist abhängig vom verwendeten Nahrungsmittel.

 

Sowohl der benötigte Temperaturwert als auch die Dörrzeit hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören die Art der Lebensmittel, Dicke, Größe, Wassergehalt und bei Obst und Gemüse die jeweilige Sorte. Wenn diese frisch geerntet sind, weisen sie einen höheren Wassergehalt auf. Wenn Obst und Gemüse hingegen schon länger gelagert wurde, ist es bereits vorgetrocknet.

ein dörrgerät ist vielseitig einsetzbar

Der Dörrvorgang im Trocknungsgerät ist eine extrem variable Methode, die sich für viele Lebensmittel eignet. Sehr beliebt sind Trockenfrüchte, wie Apfelringe, Bananenchips und diverse Arten von Fruchtleder. Aber nicht nur Früchte lassen sich trocknen. Auch Gemüse - wie zum Beispiel Pilze, Zucchini oder Rote Beete - sind dafür optimal geeignet. Des weiteren eignen sich Körner, Kräuter und Nüsse für diese Art der Trocknung. Durch den nachhaltigen Wasserentzug wird das Dörrgut viel kleiner, leichter und eignet sich ideal zum Lagern oder für den Transport. Wer es gerne herzhafter mag, kann sich auch Fisch oder Fleisch im Dörrautomat haltbar machen. Trockenfleisch ist ein nährstoffreicher Snack mit geringem Eigengewicht, perfekt für anstrengende Wanderungen. Vegetarier profitieren ebenfalls vom Dörr-Verfahren und können sich Trockenobst als Wegzehrung mitnehmen. Da dieses Lebensmittel nur mit geringerer Temperatur gedörrt werden, handelt es sich immer noch um Rohkost, dem lediglich das Wasser entzogen wurde.

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Die feinen Unterschiede zwischen Dörrautomaten

Wer ein qualitativ hochwertiges Dörrgerät sucht, sollte bereit sein, dafür einen entsprechenden Preis zu zahlen. Wichtig sind verschiedene Ebenen mit je einem Dörrgitter oder Behälter (im Idealfall aus Edelstahl), die sich mit den gewünschten Lebensmitteln bestücken lassen. Es haben sich zwei unterschiedliche Bautypen durchgesetzt, sowohl das Einschub- als auch das Stapelsystem liefern gute Ergebnisse. Viele Nutzer favorisieren jedoch Dörrgeräte mit einem Einschubsystem, da sich die einzelnen Einschübe - auch während des Dörrprozesses - ohne Probleme aus dem Gerät entnehmen lassen. Auf diese Weise lassen sich diese mit weiteren Lebensmitteln bestücken, wenn zum Beispiel eine Gemüsesorte schneller trocknet als eine andere.

 

Aufgrund der feinen Dörrgitter kann sich die Wärme auch gleichmäßiger im Dörrgerät verteilen und alles wird zur gleichen Zeit fertig. Zudem nehmen die schmalen Einschübe nur wenig Platz in Anspruch und lassen sich ggf. im Geschirrspüler reinigen (Achtung - nur soweit der Hersteller dies lt. Gebrauchsanleitung empfielt). Beim Stapelsystem gibt es mehrere Behälter, die übereinander gestellt werden. Diese stehen zusammen auf einem Grundelement und werden oben mit einem Deckel verschlossen. Das System ist einfach zu erweitern und lässt sich flexibel an den Verwendungszweck anpassen. Im laufenden Betrieb ist das Stapelsystem weniger flexibel als das Einschubsystem, da für die vorzeitige Entfernung einer Ebene der Dörrvorgang komplett unterbrochen werden muss. Darüber hinaus trocknen Einschubmodelle deutlich gleichmäßiger als das Stapelsystem, bei der Trocknung ist eine Umlagerung nicht notwendig.

Welche leistungsmerkmale sollte ein dörrgerät aufweisen?

Zur Auswahl stehen Dörrautomaten mit unterschiedlicher Wattleistung. Wer schnelle und gründliche Ergebnisse erwartet, sollte auf eine hohe Leistung von mindestens 750 Watt achten. Ansonsten dauert der Dörrvorgang extrem lange. Eine stufenlose Temperaturregelung ist sinnvoll, da die zu dörrenden Lebensmittel oft verschiedene Temperaturwerte benötigen. Mit einer Abschaltautomatik lässt sich überflüssiger Stromverbrauch vermeiden und das Gerät kann auch unbeachtet arbeiten. Eine Umluftfunktion garantiert eine gleichmäßige Belüftung durch alle Ebenen hindurch, sodass das Trockengut nicht ständig umgeschichtet werden muss. Minderwertige Geräte blasen den warmen Luftstrom nur von oben nach unten, dann muss selber Hand angelegt werden, um das Dörrgut umzuschichten. Plastikgehäuse sind zwar auf den ersten Blick pflegeleichter, aber dafür entstehen mit dem Gebrauch oft feine Rissen, in denen sich oft Dörrüberreste ansammeln. Perfekt sind Innenwände aus Edelstahl, die nicht einreißen können und am leichtesten zu reinigen sind.

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