Natürliche Konservierung – wie alles begann

Starten Sie mit uns auf eine Reise zu den Ursprüngen der menschlichen Zivilisation und erfahren Sie, wie Menschen bereits vor tausenden von Jahren Ihre Nahrung dauerhaft haltbar gemacht haben, um so ihr Überleben zu sichern. Die damals lebenden, noch primitiven Urvölker trockneten Beeren, Wurzeln, Gräser, in dem sie die Lebensmittel einfach in die Sonne stellten. Auf die gleiche Weise machten sie auch das Fleisch haltbar, das sie auf der Jagd erbeuteten. Einige heute noch existierende Urvölker am Amazonas machen Ihre Lebensmittel nach wie vor auf diese uralte Weise haltbar.

Ein leben ohne getrocknete lebensmittel war bereits vor 3000 jahren undenkbar

Die getrockneten Lebensmittel sicherten in langen, kalten Wintern das Überleben der Menschen. Je härter ein Winter war, desto weniger Nahrung konnten die Menschen damals der Natur abgewinnen. Das Essen wurde zu dieser Jahreszeit immer knapper, wer keine getrockneten Vorräte besaß, war dem Tode geweiht.

Jägern half die getrocknete Nahrung – die leicht ist und einen hohen Nährwert aufweist - dabei, über einen längeren Zeitraum bzw. größere Entfernungen zu jagen und das Umfeld zu erkunden. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Trocknung von Lebensmitteln zu dieser Zeit von fast allen Menschen genutzt wurde und überlebensnotwendig war – wie das Essen selbst.  

 

Schon die alten Ägypter trockneten Getreide, um durch Dürren erzeugte Engpässe auszugleichen

 

Historische Schriften belegen, dass die Phönizier bereits vor 3000 Jahren Ihren Fischfang an der frischen Luft haltbar machten. Die Chinesen hingegen waren für Ihre getrockneten Teesorten berühmt. In alten ägyptischen Grabkammern wurde u. a. getrocknetes Weizenkorn gefunden, das den Geistern der Verstorbenen Nahrung während ihrer Reise in Jenseits bieten sollte. Tausende Jahre später wurden die Weizenkörner nach Ihrer Ausgrabung von Wissenschaftlern rehydriert. Tatsächlich schaffte man es, dieses uralte, getrocknete Korn zum Sprießen zu bringen. Dies beweist, wie effektiv die Dehydrierung von Lebensmitteln sein kann und wie sehr die natürliche Konservierung in der Lage ist, Nährstoffe in der Nahrung zu erhalten.

moderne Seefahrt wäre ohne gedörrte Lebensmittel undenkbar

Die Seefahrer im 15. und 16. Jahrhundert waren nur aufgrund getrockneter Lebensmittel in der Lage, neue Länder und Kontinente zu entdecken. Schwere Krankheiten auf hoher See wie bspw. Skorbut konnten durch das gedörrte Essen verhindert werden. Auch die Indianer benutzten schon die Kraft der Sonne zur Trocknung von Früchten wie bspw. Äpfeln, Pfirsiche und Birnen. Aber auch die Trocknung von Getreide, Mais und Fleisch war unter den amerikanischen Urvölkern weit verbreitet. Ebenso versorgten sich die ersten amerikanischen Siedler im 17. Jahrhundert auf Ihren langen beschwerlichen Reisen, um geeignetes Farmland zu finden, auf dem Sie sich niederlassen konnten. 1795 schließlich wurde in Frankreich das erste Trocknungsgerät erfunden. Diese Apparatur ermöglichte erstmals das regulierte, beschleunigte Dörren beliebiger Speisen. Mit diesem historischen Dörrgerät konnte man seine Nahrung bei einer konstanten Temperatur von etwas 54° C mittels eines gleichmäßig zirkulierenden Luftstroms trocknen. 

Die US-Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg wurden mit Dörrfleisch versorgt

Anfang des 20. Jahrhunderts kamen die ersten elektrischen Dörrgeräte auf dem US-amerikanischen Markt heraus. Während es ersten und zweiten Weltkriegs wurden getrocknete Lebensmittel zur Versorgung der amerikanischen Soldaten eingesetzt. Anfang der 1930er Jahre - zur Zeit der weltweiten Depression - nutzten viele Menschen die Möglichkeit, sich günstig und langfristig mit Nahrung einzudecken, indem Sie die verderblichen Früchte Ihres Gartens trockneten und so lang haltbare Lebensmittel zu erhalten. Gleiches galt für selbstgeschlachtetes Fleisch, da es die modernen Tiefkühltruhen von heute noch nicht gab. Mit dem Ende des 2 Weltkriegs kam dann der Wohlstand zurück und die meisten Menschen sahen nicht mehr die Notwendigkeit, Ihr Essen selbst haltbar zu machen. Es gab Konserven, der private Kühlschrank wurde moderner und erschwinglicher. Und so geriet das Trocknen von Lebensmittels zeitweise in Vergessenheit.

Seit den siebziger Jahren erlebt die natürliche Konservierung ihre Renaissance

Als Anfang der 1970er Jahre die ersten Bioläden eröffneten, begannen die Menschen zu begreifen, dass industriell konservierte Lebensmittel aus dem Supermarkt negativen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben können. Immer mehr Menschen interessierten sich für eine gesunde und natürliche Ernährung anstelle industriell gefertigter Lebensmittel.

Die natürliche Trocknung von Lebensmitteln wurde wiederentdeckt. Es entstanden Unternehmen wie Excalibur und Tribest, die begannen, moderne Dörrautomaten für den Privathaushalt zu bauen. Zusätzlich zum Vorteil, dass keine Konservierungsmittel eingesetzt wurden, erkannten die Menschen aber noch weitere Vorteile. 

Das Dörren von Nahrung hat viele Vorteile gegenüber anderen Arten der einLagerung

Beispiel eines modernen Dörrgeräts - Excalibur EXC10EL
Beispiel eines modernen Dörrgeräts - Der Excalibur EXC10EL deluxe

So nimmt getrocknete Nahrung wesentlich weniger Platz ein als gefrorene Nahrung oder Konservendosen. Ein Vorteil ggü. der Tiefkühlung ist, das man für die dauerhafte Aufbewahrung keinen Strom benötigt. Weiterhin ist gefrorene Nahrung meist nicht länger als ein Jahr lang haltbar. Gedörrte Lebensmittel hingegen müssen nicht lange aufgetaut werden und bleiben oft 10 Jahre oder sogar länger genießbar. Eingefrorene Portionen sind auch meist größer, als die gerade benötigte Menge. Oftmals müssen Reste weggeworfen werden. Beim Tiefkühlen oder Einkochen gehen lebenswichtige Enzyme verloren, die der menschliche Körper dringend benötigt. Beim Dörren bleiben diese Nährstoffe erhalten, soweit man die Dörrtemperatur nicht auf über 40 Grad Celsius einstellt.

 

Im Vergleich zum Einmachen ist das Dörren wesentlich bequemer und es bleiben – im Gegensatz zum Kochen – viele Nährstoffe erhalten. Nicht nur Anhänger von Bio-Lebensmittel nutzen getrocknete Lebensmittel. 

Schonendes Dörren bewahrt Vitamine und Enzyme in der Nahrung

Getrocknete Früchte oder Trockenfleisch eignen sich aufgrund ihres geringen Gewichts und ihres hohen Nährwerts perfekt für Wanderungen oder Camping. Getrocknete Pfirsische, Pflaumen, Apfelringe und Bananenchips sind bei Jägern und Wanderern seit Jahren beliebt. Viele überstehen sogar anspruchsvolle Tages-Touren mit nur ein paar getrockneten Früchten. Ganz im Gegensatz zu industriellen Snacks bieten gedörrte Produkte viele Nährstoffe, anstatt nur leere Kalorien. Den vielleicht beeindruckensten Beweis für die schonende Konservierung von Wärme kann man nach jahrelangen Dürren in lange ausgetrockneten Flussbetten in Afrika beobachten. Fischeier, die vor der Dürre dort abgelegt und von der Sonne dehydriert wurden, entwickeln noch nach Jahren neues Leben, sobald Regen fällt und sich die Flüsse und Bäche wieder füllen. Aufgrund des Kontakts mit Wasser rehydrieren die Fischeier und entwickeln kurze Zeit später neues Leben. Die Wasseradern füllen sich daraufhin erneut mit Leben.

Die Vorteile des Dörrens sind Vielfältig

Diese und noch viele weitere Vorteile bietet die natürliche Trocknung mittels warmer Luft. Der Wunsch nach natürlicher, gesunder und preiswerter Nahrung setzt sich in modernen Haushalten immer mehr durch. Anders als früher haben wir heute – dank moderner Dörrgeräte – die Möglichkeit, unsere Nahrung unabhängig von den Jahreszeiten und der Witterung zu trocknen. Dank der modernen Technik ist es - im Gegensatz zum altertümlichen tagelangen Trocknen in der Sonne - erst möglich geworden, beim Dörren mittels Luftstrom einen Großteil der Nährstoffe in der Nahrung zu erhalten.


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